Drob de miel

Sonntag, 12. April 2015
Drob de miel

Ich habe sehr lange überlegt ob ich euch dieses Gericht zeigen soll oder nicht. Und das aus 2 Gründen: einmal bin ich mit den Fotos gar nicht zufrieden. Das Gericht habe ich schon voriges Jahr gekocht und damals sind auch die Fotos entstanden. Damals war ich einigermaßen mit ihnen zufrieden, jetzt nicht mehr. Und der zweite Grund, der eigentlich viel wichtiger ist: dieses Gericht ist sicherlich nicht für jedem. Denn die Hauptzutat ist Lamminnereien. Wieso ich mich doch entschieden habe das Rezept zu teilen? Na ganz einfach…weil es zum rumänischem Osterfest dazugehört. Und wenn man es kaum glauben kann, das Gericht schmeckt wirklich gut.

Als ich jünger war, habe ich das auch nicht gegessen. Aber nicht weil es aus Innereien gemacht wird. Nein, da habe ich kein Problem. Es hat mir damals nicht geschmeckt. Aber vor ein paar Jahren bin ich auf den Geschmack gekommen und beim Osterfest darf es nicht fehlen.

Man nehme:
  • Innereien von einem Lamm (Herz, Lunge, Leber)
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Dill
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Eier
  • Salz
  • Pfeffer
  • 3 hart gekochte Eier

So geht man vor:

Innereien sehr gut waschen. Ich habe das Wasser 3 mal gewechselt bis ich sicher war, dass alles sauber war.


In Ein Topf Wasser, etwas Essig und Salz geben und die Innereien 30 Minuten kochen.


Abkühlen lassen und sehr klein schneiden. Ich habe da den Multizerkleinerer verwendet. Zwiebel, Dill und Petersilie klein hacken und gemeinsam mit den Innereien in eine große Schüssel geben. Eier dazugeben und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.


Eine Kastenform mit Öl einfetten und 1/3 der Masse darin geben. Die 3 hart gekochten Eier auf die Masse verteilen. Mit der restlichen Masse bedecken und im vorgeheiztem Backofen bei 180 Grad für 50 Minuten backen.


Das Gericht kann warm oder kalt serviert werden.

Drob de miel
Drob de miel

Und? Was sagt ihr? Würdet ihr dieses Gericht kosten? Oder habt ihr schon was ähnliches gegessen?

Kommentare on "Drob de miel"
  1. Hallo, so schlecht sieht das doch nicht aus. Probieren würde ich das immer. Kochen eher weniger, bei uns würde man aber auch nur direkt vom Schäfer so etwas bekommen. Da weiß ich aber nicht ob er das macht/darf oder kann. Kochen brauche ich sowas nicht, denn ich wäre der einzige der das essen würde. Bei Rinderleber streiken hier schon alle.
    Gruß Karsten

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    1. Hallo Karsten. Freut mich, dass du es probieren würdest. Es schmeckt wirklich toll. Muss auch gestehen, dass ich auch keine Leber esse. Aber dieses Gericht mag ich...es wird ja nur einmal im Jahr bei uns gegessen.
      Und: ich habe die Zutaten hier in Wien gekauft...bei einer Fleischerei :)
      LG, Diana

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  2. Hm, das schaut super aus. Natürlich würde ich sowas kosten.

    Wir kochen zuhause auch diverse Innereien. Vom Lamm habe ich aber bisher noch keine gegessen, von daher wäre ich da schon sehr neugierig darauf.

    Liebe Grüße
    Ilse

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    1. Hallo Ilse.
      Es freut mich zu hören, dass du dieses Gericht kosten würdest. Das freut mich sehr.
      lg
      Diana

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  3. Ich gebe zu: Die Innereien schrecken mich ein wenig ab. Meine Familie vermutlich auch, noch mehr aber die Kräutermenge - so viel auf einmal darf ich hier nicht servieren :)

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    1. Sebastian, die Kräutermenge scheint viel zu sein...ist aber eigentlich gar nicht so. Man kann natürlich auch nur je 1/2 Bund nehmen. Aber ja, es ist nicht für jeden...ich mochte es viele Jahre ja auch nicht.

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